"Arme Sau "
Patente auf Schweine

Projekt
"GENaue Betrachtung"

Volksinitiative
2005

allgemeine Stellungnahmen
zur Gentechnik

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Schuby ist nicht das Versuchslabor von Monsanto!

In der Nähe von Schuby führt der US-amerikanische Konzern Monsanto (s.u.) mit dem gentechnisch veränderten Mais NK 603 einen Freisetzungsversuch durch. Dieser Mais ist durch den Einbau fremder Erbinformation so verändert worden, dass er resistent ist gegen das Totalherbizid Roundup Ready – ebenfalls von Monsanto. So werden ‚Unkräuter’ und Felder totgespritzt, und nur Monsantos Genkonstrukt überlebt den Einsatz des Pflanzengiftes Roundup Ready.

Erfahrungen im Anbau mit Roundup Ready zeigen, dass die Fruchtbarkeit des Bodens leidet, dass sich der Wirkstoff ‘Glyphosat’ in Böden und Grundwasser anreichert. Die ‘Unkräuter’ bilden mit der Zeit Resistenzen, so dass langfristig immer mehr und giftigere Pestizide eingesetzt werden müssen (s.u.). Glyphosat ist krebserregend, führt zu Schwangerschaftsabbrüchen und Anwendern von Glyphosat werden Kinder mit vermehrten nervlichen Verhaltensdefekten geboren.

Agro-Gentechnik ist kein Weg in eine zukunftsfähige Landwirtschaft, sondern fördert Monokulturen und die Eskalation des Pestizideinsatzes. Sie gefährdet die Biologische Vielfalt und die einmal ausgebrachten Genkonstrukte sind nicht rückholbar und eine unabsehbare Gefahr für die komplexen Kreisläufe unserer Umwelt. Für eine zukunftsweisende Ernährungssicherung gibt es vielfältige moderne Lösungen in einer nachhaltigen Landwirtschaft (s.u.). Dabei geraten unsere Ernährung und die Landwirte nicht in die Abhängigkeit von Großkonzernen.

Neuere Risikoforschungen beweisen, dass Gentechnik nicht nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Die Umsetzung der Erbinformation ist vielmehr ein komplexes Geflecht von Kreisläufen und Wechselwirkungen, sowohl in der einzelnen Zelle als auch mit den verschiedenen Umwelteinflüssen. Es gibt noch viel zu erforschen – im Labor, aber nicht in unserer Umwelt!

Anbau von gentechnisch verändertem Mais bei Schuby im Sommer 2007:

Logo: Ohne Gentechnik
Weitere Informationen zum Thema:

www.standortregister.de
Informationen des Bundes für ökologische Lebensmittelwirtschaft zum Anbau von Gentechnik in Deutschland. Von dort geht´s auch weiter zur Seite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz




Auswirkungen nach längerer Anwendung von Gentechnik-Pflanzen:
Mehr Pestizide, resistente Schädlinge, keine höheren Erträge

Seit zehn Jahren werden genmanipulierte Pflanzen in den USA kommerziell angebaut. Bei den meisten Gentech-Pflanzen handelt es sich um herbizid-resistente (HR) bzw. Bt-Pflanzen. HR-Pflanzen sind gegen bestimmte Pestizide wie zum Beispiel Roundup des Gentechnik-Konzerns Monsanto immun. Bt-Pflanzen hingegen produzieren ein eigenes Gift, das auf bestimmte Schädlinge tödlich wirken soll.
Nach 10 Jahren Anbau sind die Versprechungen der Industrie ad absurdum geführt: Erhöhter Spritzmittelverbrauch, keine höheren Erträge für Landwirte, ungeahnte Nebenwirkungen und Immunitäten bei Schädlingen sind nur einige Probleme, die durch den Anbau von Gentech-Pflanzen verursacht werden.
als PDF (212 kb)




Beispiele moderner Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft:
Plädoyer  für eine gentechnikfreie  zukunftsfähige Welt im Bericht des ISP (Independent Science Panel): als rtf (548 kb)

Teil 1:
Keine Zukunft für GM-Pflanzen
Warum keine Zukunft für GM-Pflanzen?
Eskalierende Probleme auf dem Bauernhof

Teil 2:
GM-Pflanzen sind nicht sicher
Wissenschaft und Vorsorge
Sicherheitstests von GM-Lebensmitteln
Transgene Gefahren
Terminator-Pflanzen verbreiten männliche Sterilität
Gefahren durch Herbizide
Horizontaler Gentransfer
Der CaMV 35S-Promoter
Transgene DNA verbreitet sich leichter
Horizontaler Transfer von transgener DNA
Gefahren des horizontalen Gentransfer

Teil 3:
Die mannigfaltigen Vorteile der zukunftsfähigen Landwirtschaft
Warum zukunftsfähige Landwirtschaft?
Höhere oder vergleichbare Produktivität und Erträge
Bessere Böden
Sauberere Umwelt
Reduzierte Pestizide & kein Anstieg an Schädlingen
Unterstützung der Biodiversität & Nutzung der Vielfalt
Zukunftsfähigkeit im Hinblick auf Umwelt und Ökonomie
Verbesserung des Klimawandels
Effiziente, profitable Produktion
Verbesserte Lebensmittelsicherheit & Vorteile für lokale Gemeinschaften
Organische Lebensmittel für die Gesundheit





Monsanto - ein Gentechnik-Gigant kontrolliert die Landwirtschaft
(Greenpeace 2005)

Der Monsanto-Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination großer Gebiete mit Gen-Pflanzen. Mit diesen Taktiken drängt Monsanto auch auf den deutschen Markt.

Langfassung (pdf 544 kb)
Kurzfassung (pdf 140 kb)

Weitere Informationen im Netz:

www.greenpeace.org
www.transgen.de
www.gen-ethisches-netzwerk.de
www.bukoagrar.de
www.keinpatent.de
www.gen-moratorium.de
www.GENug-wto.de
www.faire-nachbarschaft.de
www.gendreck-weg.de
www.freie-saat.de
www.norden-gegen-g8.info

Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Schleswig-Holstein

Wir treffen uns jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats
in der ‘Hansastr. 48’ in Kiel um 19.00 Uhr

Kontakt:
info@gentechnikfrei-SH.de

Wiebke Freudenberg
Telefon 0431 32 49 67 • w.freudenberg@t-online.de

Andrea Kraus
Telefon 0177-43 91 708 • andrea.depenau@gmx.de

Spendenkonto:
Wiebke Freudenberg - Stichwort ‘gentechnikfrei’
Sparkasse Kiel BLZ 210 501 70
Konto 31 32 529

V.i.S.d.P. Wiebke Freudenberg

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