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"Arme Sau " |
Schuby ist nicht das Versuchslabor von Monsanto!In der Nähe von Schuby führt der US-amerikanische Konzern Monsanto (s.u.) mit dem gentechnisch veränderten Mais NK 603 einen Freisetzungsversuch durch. Dieser Mais ist durch den Einbau fremder Erbinformation so verändert worden, dass er resistent ist gegen das Totalherbizid Roundup Ready ebenfalls von Monsanto. So werden ‚Unkräuter’ und Felder totgespritzt, und nur Monsantos Genkonstrukt überlebt den Einsatz des Pflanzengiftes Roundup Ready. Erfahrungen im Anbau mit Roundup Ready zeigen, dass die Fruchtbarkeit des Bodens leidet, dass sich der Wirkstoff ‘Glyphosat’ in Böden und Grundwasser anreichert. Die ‘Unkräuter’ bilden mit der Zeit Resistenzen, so dass langfristig immer mehr und giftigere Pestizide eingesetzt werden müssen (s.u.). Glyphosat ist krebserregend, führt zu Schwangerschaftsabbrüchen und Anwendern von Glyphosat werden Kinder mit vermehrten nervlichen Verhaltensdefekten geboren. Agro-Gentechnik ist kein Weg in eine zukunftsfähige Landwirtschaft, sondern fördert Monokulturen und die Eskalation des Pestizideinsatzes. Sie gefährdet die Biologische Vielfalt und die einmal ausgebrachten Genkonstrukte sind nicht rückholbar und eine unabsehbare Gefahr für die komplexen Kreisläufe unserer Umwelt. Für eine zukunftsweisende Ernährungssicherung gibt es vielfältige moderne Lösungen in einer nachhaltigen Landwirtschaft (s.u.). Dabei geraten unsere Ernährung und die Landwirte nicht in die Abhängigkeit von Großkonzernen. Neuere Risikoforschungen beweisen, dass Gentechnik nicht nach dem Baukastenprinzip funktioniert. Die Umsetzung der Erbinformation ist vielmehr ein komplexes Geflecht von Kreisläufen und Wechselwirkungen, sowohl in der einzelnen Zelle als auch mit den verschiedenen Umwelteinflüssen. Es gibt noch viel zu erforschen im Labor, aber nicht in unserer Umwelt! |
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Anbau von gentechnisch verändertem Mais bei Schuby im Sommer 2007: |
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Weitere Informationen zum Thema:
www.standortregister.de Seit zehn Jahren werden genmanipulierte Pflanzen in den USA kommerziell angebaut. Bei den meisten Gentech-Pflanzen handelt es sich um herbizid-resistente (HR) bzw. Bt-Pflanzen. HR-Pflanzen sind gegen bestimmte Pestizide wie zum Beispiel Roundup des Gentechnik-Konzerns Monsanto immun. Bt-Pflanzen hingegen produzieren ein eigenes Gift, das auf bestimmte Schädlinge tödlich wirken soll. Beispiele moderner Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft: Teil 1: Teil 2: Teil 3: Der Monsanto-Konzern blickt auf eine lange Skandalchronik zurück, von Agent Orange über PCB bis zum Dioxin. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Das global agierende Unternehmen verfolgt ein atemberaubendes Ziel: Es will die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen. Dabei greifen Monsantos Strategien wie Zahnräder ineinander: Einflussnahme auf Politik und Wissenschaft, Aufkauf konkurrierender Unternehmen, aggressiver Erwerb von Patenten, Kontrolle von Landwirten und Inkaufnahme der Kontamination großer Gebiete mit Gen-Pflanzen. Mit diesen Taktiken drängt Monsanto auch auf den deutschen Markt. |
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Weitere Informationen im Netz:www.greenpeace.org |
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Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Schleswig-HolsteinWir treffen uns jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats Kontakt: Wiebke Freudenberg Andrea Kraus Spendenkonto: V.i.S.d.P. Wiebke Freudenberg Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen. |
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