"Arme Sau "
Patente auf Schweine

Projekt
"GENaue Betrachtung"

Volksinitiative
2005

Monsanto in
Schuby 2007

Risiken der Agrogentechnik

Verbraucher als Versuchskaninchen

Landwirtschaft

ökonomisch uninteressant

nicht zukunftsfähig

Welthungerproblem

Haftungsfrage

Feldbefreiung

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Acker, noch ohne Gentechnik

Agro-Gentechnik bedeutet unnötige Risiken für Gesundheit und Umwelt.

Durch Agro-Gentechnik wird das Erbmaterial von Tieren, Pflanzen und Bakterien über Artgrenzen hinweg kombiniert. Es entstehen Organismen, die in der Natur nicht vorkommen, die neue Eigenschaften haben und neuartige Inhaltsstoffe produzieren.
Wie sich diese neuen Eigenschaften und Inhaltsstoffe auf die Umwelt und auf den Menschen auswirken, ist noch völlig unklar. Es entstehen zum Beispiel „Super-Unkräuter“, gegen die dann „kein Kraut mehr gewachsen ist“.
Neue Inhaltsstoffe in Lebensmitteln können für den Menschen unverträglich sein und langfristig zu Erkrankungen und neuartigen Allergien führen. Eingebaute Insektengifte können auch für Nützlinge, andere Tiere oder den Menschen schädlich sein.

Einmal in die Umwelt freigesetzte Erbeigenschaften sind auf keine erdenkliche Art mehr zurückzuholen oder wieder unschädlich zu machen.

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Logo: Ohne Gentechnik
Kinder sollen keine Versuchskaninchen sein

Wir wollen keine „Versuchskaninchen“ sein.

Die Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel führt zu einer verborgenen Einführung der Gentechnik. Der größte Teil an Gentechnik-Mais und -Soja- Importen wandert in die Futtermittel. Die damit produzierten Fleisch-, Eier- und Milchprodukte sind von der Kennzeichnung ausgenommen.
Viele Aromen und sonstige Nahrungszusatzstoffe werden mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt aber nicht deklariert. Alle übrigen Lebensmittel müssen erst ab 0,9% gentechnischer Verunreinigung gekennzeichnet werden.

Die sog. ‘Wahlfreiheit’ ist also Augenwischerei. Wir sind alle unfreiwillig Beteiligte eines Großversuches - mit ungewissem Ausgang.

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Bienen transportieren auch Gentech-Pollen

Eine gentechnikfreie Landwirtschaft muss möglich bleiben.

Die Landwirte müssen wählen können, ob sie gentechnisch veränderte Produkte anbauen und verkaufen oder nicht. Ein Nebeneinander von Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik ist langfristig nicht möglich! Wind und Bienen transportieren Erbmaterial mit dem Pollen über viele 100 m (bis Kilometer) weit - und so ist auch in gentechnikfrei angebauten Ernten zumindest ein bisschen Gentechnik drin. Niemand, auch nicht der ökologische Landbau, kann dann mehr garantieren, dass seine Produkte gentechnikfrei sind.

Und wer kommt für den Schaden durch den unkontrollierbaren Pollenflug von einem Gentechnik-Acker auf?

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Getreidezüchtung von Jahrtausenden gefährdet

Gentechnik ist für Landwirte und Verbraucher ökonomisch uninteressant.

Höhere Betriebskosten, z.B. für regelmäßige Analysen, machen die von der Industrie angepriesenen Ertragszuwächse und Pestizid-Einsparungen durch Gentechnik für den Landwirt ökonomisch schnell zunichte. Gentechnik hilft weder den Landwirten noch den Verbrauchern beim Sparen. Und die Folgekosten für getrennte Warenwege und Analysen der Lebensmittel will die Gentechnikindustrie nicht tragen, sie gehen ebenfalls zu Lasten der Landwirte, der Verarbeiter und der Allgemeinheit.

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Zukunftsfähig ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen, nicht die monopolisierte Gentechnik.

Gentechnik ist auf eine durchrationalisierte Landwirtschaft ausgerichtet, auf extrem gleichförmige Pflanzen und großflächigen Anbau. Lokal angepasste, standortgerechte Sorten verschwinden, die Kulturpflanzenvielfalt, unsere „genetische Reserve“ für die Ernährungssicherheit, geht verloren.

Gentechnik fördert die Monopolisierung in der Landwirtschaft. Durch Patente auf Gen-Nahrungspflanzen erhalten wenige multinationale Konzerne ausschließliche Verfügungsrechte über unsere Ernährung. Sie kontrollieren zunehmend die gesamte Kette der Nahrungsmittelherstellung vom Saatgut über den Acker bis auf den Teller. Unsere Ernährungssicherheit darf nicht kommerziellen und politischen Interessen geopfert werden.

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Gentechnik macht die Hungernden nicht satt.

Unter- und Mangelernährung sind kein Mengenproblem der landwirtschaftlichen Produktion, sondern ein politisches Macht- und Verteilungsproblem. Und das wird nicht gelöst, sondern verschärft durch Gentechnik in der Landwirtschaft. Gentechnik-Forschung wird von wenigen Großkonzernen der „Ersten Welt“ betrieben, die dann Patente auf die Gentechnik-Pflanzen anmelden und Lizenzgebühren verlangen. Die Abhängigkeit der Bevölkerung in der sog. ‘dritten Welt’ wird noch vergrößert, wenn sie nicht mehr auf eigenes Saatgut und eigene Kulturpflanzen zurückgreifen können oder dürfen.

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wer haftet für die Gefährdung seltener Insekten?

Niemand will für Schäden durch Gentechnik haften.

Die Industrie weigert sich die Haftung nach dem Verursacherprinzip zu übernehmen und will sie den Landwirten und dem Steuerzahler aufbürden.

Eine Gefährdung oder Schädigung der Umwelt oder der menschlichen Gesundheit ist niemals mit Geld auszugleichen oder rückgängig zu machen. Und niemand überblickt die Kreisläufe, in die mittels Gentechnik eingegriffen wird.

Bisher lehnen alle Versicherungsgesellschaften es ab, die Risikotechnologie Gentechnik zu versichern - ebensowenig wie Atomenergie oder Terrorismus.

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Feldbefreiungen

Der Schutz unserer Nahrung wird vom Staat nicht ausreichend wahrgenommen, daher wehren sich Menschen mit medienwirksamen Aktionen und nehmen Repressalien der Staatsgewalt in Kauf. www.gendreck-weg.de

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Infoarbeit macht auch Spaß!

Aktiv werden für eine gentechnikfreie Zukunft!

• Beim Einkaufen Produkte, die nicht gentechnikfrei sind, boykottieren - hierbei hilft der Einkaufsratgeber von Greenpeace.

• Die LebensmittelhändlerInnen vor Ort informieren und fordern.

• Info-Veranstaltungen organisieren - unsere Bürigerinitiative hilft gerne mit ReferentInnen, Material undUnterstüzung vor Ort!

• Den Wunsch nach einer gentechnikfreien Zukunft in die Öffentlichkeit tragen - Leserbriefe, Diskussionen ...

• Gentechnikfreie Regionen auch in Schleswig-Holstein vor Ort anregen!

• Sich bei unserer Bürgerinitiative beteiligen.

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Wir unterstützen die Kampagne gegen die Terminatortechnologie

Weitere Informationen im Netz:

www.gen-ethisches-netzwerk.de
www.bukoagrar.de
www.keinpatent.de
www.gentechnikfreie-regionen.de
www.gendreck-weg.de
www.freie-saat.de
www.greenpeace.org

Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Schleswig-Holstein

Wir treffen uns nach Absprache
in der ‘Hansastr. 48’ in Kiel

Kontakt:

Wiebke Freudenberg
Telefon 0431 32 49 67 • wiebke.freudenberg(at)t-online.de

Andrea Kraus
Telefon 0177-43 91 708 • andrea.depenau(at)gmx.de

Spendenkonto:
Wiebke Freudenberg - Stichwort ‘gentechnikfrei’
Sparkasse Kiel BLZ 210 501 70
Konto 31 32 529

V.i.S.d.P. Wiebke Freudenberg

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