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Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark und Schleswig Holstein zeigten die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Gentechnik –
im November und Dezember 2005 in Kiel

Was bedeuten die gentechnischen Entwicklungen für unser Leben, unsere Gesellschaft, unsere Mitwelt und die kommenden Generationen?

Für die Vielfalt des Lebens zeigten 19 Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark und Schleswig Holstein die Vielfalt der künstlerischen Antworten. Entstanden waren Gemälde, Skulpturen, Objekte und eine Videoinstallationen.
ca. 6000 Besucher haben die verlängerte Ausstellung in der Zeit vom 1. November bis zum 10. Dezember 2005 im "kleinen herzog" in Kiel gesehen.

Die Festrede zur Eröffnung am 3. Nov. hielt Herr Prof. Sigmar Groeneveld,
Professor für Agrarkultur im Ruhestand.

Am 30. November luden wir zu einem Kunst-Event ein, die Künstler, Kay Prinz und Jan Helbig - zusammen unter dem Namen 'Acrylkonzept' bekannt - haben gemeinsam und im Kontakt mit dem Publikum ein Bild zum Thema 'Einfalt und Vielfalt in der Landwirtschaft' gemalt. Den Einleitungsvortrag "Unsere Ernährung ist politisch" hielt Andrea Kraus von der BI.

Wir danken allen für das große interesse an unserer Ausstellung
BI gentechnikfreies SH
BUKO Agrar Koordination Hamburg

Eindrücke der Ausstellung finden sich unten.

  

  

 
Zur Vernissage kamen ca. 90 Gäste:

Die Festrede zur Eröffnung hielt Herr Prof. Sigmar Groeneveld, Professor für Agrarkultur im Ruhestand.

Er begann seine Festrede mit einem Zitat von Pablo Picasso "Die Kunst wäscht den Staub des Alltags von unserer Seele" und fuhr dann fort: "Ist der Staub unserer Zeit nicht längst zu Betonwänden gegen beseeltes Denken und Handeln angewachsen... Ich hoffe, dass diese Ausstellung dazu beiträgt, Betonwände und Betonköpfe zu erschüttern; Betonköpfe, die den gentechnischen Wahn unserer Tage hervorgebracht haben..."

Für die vielfältige musikalische Begleitung sorgten u.a. mit einem thematisch extra eingeübten Lied zur Patentierung:

Ratja Reusch mit Tochter Oleana
und
Carola Greiner

Blick in den Ausstelungsraum

Eintragungen aus dem Gästebuch:

Sehr beeindruckende Ausstellung: die Vielfalt der künstlerischen Einfälle
und Ideen erinnert immer wieder an die Vielfalt der Natur und daran,
dass der Mensch (Künstler) ein Teil dieser Natur ist.

Ein viel zu oft verdrängtes Thema mit einem sehr schönen Ansatz zugänglich gemacht.
Dabei Nachdenklichkeit mitten im Konsumtempel. Unerwartet, überraschend ...

Bei "genauer Betrachtung" schlichen sich beängstigende Gedanken ein.
Eine sehr interessante und lehrreiche Ausstellung.

Kunst braucht keinen großen Namen, sie muß betroffen machen!

Vielen Dank für den Einsatz, die viele Arbeit etc.. Sehr gelungen und eine gute "neue",
nicht dogmatische Art, Inhalte an den Menschen zu bringen.

Wissen ist eins! Begreifen ist es! (das andere)
Durch die Ausstellung wird für jeden das geboten, was er gerade kann.
In Hoffnung ...

Eine dunkle Zukunft steht uns bevor.
Denkt an die Kinder von Morgen und an unser Erbe.

Kunst statt Konsum find´ ich klasse.

Zur Verdeutlichung Bilder und Texte zweier Künstler:

Barbara Reimers

Der Lebenskreis

Der Lebenskreis - auch Sinnbild für Frühling, Sommer, Herbst und Winter - der natürliche Kreislauf der Schöpfung, an dem die Wissenschaft rührt und forscht, um das Geheimnis des Lebens vollends zu entschlüsseln, umzugestalten, zu manipulieren und maßschneidern zu können - ein ungeheurer Gedanke, der Angst erzeugt. Denn wer bewahrt uns davor, dass die Gen-Technik nicht in falsche Hönd gerät und das letztendliche Ergebnis der Genforschung unsere Welt und alles Leben auf ihr auf´s Grausamste verändern wird?

Jürgen Baum

Labor Picture 1+2
je 120 x 80 cm

HALT – MITUNTER

Wir haben den Halt durch Überliefertes,
die Sicherheit tausender Generationen vor uns
zu großen Teilen verloren.
Der Anker unserer Vorfahren rutscht;
hält uns nicht mehr.
Wo treiben wir hin?
Was hält uns?
Was hält uns auf, zurück?
Der voranstürmende Hochmut der Wissenden
und die Gier der Besitzenden
belächeln die Bedenken von Gestern und Heute.
Mit Macht machen wir das Mögliche,
ohne Rücksicht.
Die Weisheit stürmt nicht nach vorn,
sie erscheint in der Rück-Sicht auf das,
was war und woher wir hommen.
Sie ruht in uns allen,
im Respekt vor dem,
was ist.

wir sollten

INNEHALTEN – MITUNTER

Kunst-Event mit den Künstlern Kay Prinz und Jan Helbig

Maler in Aktion
Publikum
Bild ist fertig

Nachfolgend der Aufruf an die KünstlerInnen, wie er im Frühjahr über den
Bund Bildender Künstler Schleswig-Holstein versandt wurde:

Ankündigung einer Wanderausstellung
"GENaue Betrachtungen"

Stellen Sie sich vor: Ein multinationaler Konzern hat
das Patent auf Ultramarinblau angemeldet und Sie
müssen Lizenzgebühren bezahlen für jegliche
Verwendung dieser Farbe. Sie können Ultramarinblau
nicht mehr frei verwenden.
Unvorstellbar?

Selbst Lebewesen können patentiert werden –
warum dann nicht auch Farben?!
Ein Patent auf die Lichteigenschaften einer Farbe –
ein Patent auf die Eiweißzusammensetzung einer
Pflanze – wo ist da der Unterschied?
Patente auf Leben werden unsere Zukunft verändern.
Patentierte, gentechnisch veränderte
Pflanzen sollen nun großflächig
angebaut werden.

Risiken für die Umwelt und für
die Gesundheit der kommenden
Generationen sind noch völlig
unzureichend erforscht – der
Mensch spielt mit den Grundlagen
des Lebens wie mit einem
Baukasten.

Die Kreisläufe der Lebenszusammenhänge sind
jedoch sehr viel komplexer – und lebendiger.
Nicht nur auf den Feldern werden in noch größerem
Maße weltweit Monokulturen entstehen.
Mit traditionellen Anbaumethoden werden auch
traditionelle Kulturen vernichtet.

Lebensmittel werden so nicht mehr Mittel, Mittler
des Lebens sein, sondern patentierte Handelsware.
Die Vielfalt des Lebens, der Pflanzen und der
Kulturen muss für das Überleben erhalten bleiben.

Dies sind nur kurze Streiflichter unserer Betrachtungen
der aktuellen Entwicklung einer Risikotechnologie.

Wir - die Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Schleswig-Holstein
und die BUKO Agrar-Koordination Hamburg,
möchten KünstlerInnen zu GENauen Betrachtungen aufrufen.

GENaue Betrachtungen über die Folgen von
Gentechnik in der Landwirtschaft und Patenten auf
Pflanzen für Natur und Gesellschaft.

GENaue Betrachtungen über die ineinandergreifenden
Zusammenhänge des Lebens, des
Menschen mit seiner Mitwelt.

GENaue Betrachtungen über den Allmachtswahn
des Menschen.

GENaue Betrachtungen über die Patentierung und
Manipulation von Lebewesen.

GENaue Betrachtungen über die Bedeutung der
Vielfalt in der Natur, in der Kultur ... auf der Erde.

 
 

Bürgerinitiative für ein gentechnikfreies Schleswig-Holstein

Mitglied im Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Schleswig-Holstein.

Wir unterstützen die Kampagne gegen die Terminatortechnologie "Freie Saat - statt tote Ernte"

Wir treffen uns jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats
in der ‘Hansastr. 48’ in Kiel um 19.00 Uhr

Kontakt: info@gentechnikfrei-SH.de

Wiebke Freudenberg
Telefon 0431 32 49 67 • w.freudenberg@t-online.de

Andrea Kraus
Telefon 0177-43 91 708 • andrea.depenau@gmx.de

Spendenkonto:
Wiebke Freudenberg - Stichwort ‘gentechnikfrei’
Sparkasse Kiel BLZ 210 501 70
Konto 31 32 529

V.i.S.d.P. Andrea Kraus

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